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Der Förster informiert


Waldbrandgefahr im gesamten Land stark angestiegen

20. April 2011

Forstminister Rudolf Köberle MdL: „Trockenheit und Wärme führen zu erhöhter Waldbrandgefahr“  

 

Durch die ungewöhnlich trockene Witterung im März und April und die hohen Temperaturen ist die Waldbrandgefahr in unseren Wäldern stark angestiegen. Auch über das Osterwochenende besteht im ganzen Land hohe Waldbrandgefahr. Um Waldbrände zu vermeiden, sollten Waldbesucher und Forstpersonal besondere Vorsicht walten lassen“, sagte Forstminister Rudolf Köberle MdL am Mittwoch (20. April) in Stuttgart. 



Keine Angst vor der Zecke!

Impfung und richtige Kleidung schützen vor den Plagegeistern

SDW, Bonn, den 6.4.2011

 

Gleichzeitig mit dem Frühling und den warmen Temperaturen sind auch wieder die Zecken in der Natur unterwegs. Da sie Krankheiten wie Borreliose und FSME übertragen, sollte man sich vor ihnen schützen.



Die Elsbeere - Baum des Jahres 2011


Die Elsbeere – Seltener Wildobstbaum wird Baum des Jahres 2011

 

• ein Hoffnungsträger im Klimawandel

• teuerstes Holz in Deutschland

 

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, 28. Oktober 2010

Ein seltener Baum, als Holz und als „Königin der Obstbrände“ begehrt und ideal für trockenwarmes Klima – das sind die wichtigsten Merkmale des Baum des Jahres 2011. „Wir hoffen, dass die Elsbeere jetzt einen ähnlichen Aufschwung erlebt wie der Speierlingnach seiner Wahl zum Baum des Jahres 1993“, erklärte Christoph Rullmann, Bundesgeschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). „Damals wurden mehr als eine halbe Million Speierlinge neu angepflanzt.“



Die Vogelkirsche ist Baum des Jahres 2010


Die Untere Forstbehörde (UFB) vom Landratsamt Rems-Murr-Kreis informiert:

 

Baden-Württemberg und hier besonders das Neckarland ist ein Verbreitungsschwerpunkt der Vogelkirsche. Sie ist in den Wäldern eine begleitende Baumart, die vor allem an Waldrändern und Südhängen vorkommt. Besonders im Frühjahr leuchtet sie mit ihrer weißen Blütenpracht aus den noch kahlen Laubwäldern. Blühende Kirschbäume sind im Frühjahr ein weithin sichtbarer Farbtupfer, die den Wald, Waldränder und Feldgehölze stimmungsvoll in Szene setzen. Aber auch im Herbst bietet sie mit ihren feuerroten Blättern einen wunderschönen Anblick.



Wald und Holz schützen unser Klima

PM des BMELV

 

Aigner fordert Wald-Klima-Fonds

 

„Die Inventurstudie zur Kohlenstoff-Bilanz des deutschen Waldes belegt: Wald und Holz schützen unser Klima“, sagte Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner heute in Berlin.

 

Die Studie zeigt, dass in der ober- und unterirdischen Biomasse (Holz, Laub/Nadeln und Wurzeln) die Wälder in Deutschland 1,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff speichern. Zusätzlich speichert der Waldboden Kohlenstoff in ähnlicher Größenordnung. Die Holzvorräte in den deutschen Wäldern sind mit 330 m3 je Hektar mit die höchsten in Europa.



Mit Laubsammelaktion den Kastanien helfen

Bundesweiter Aktionstag „Rettet die Kastanien“ findet am 14. November 2009 statt, der Kreisverband Rems-Murr sammelt den ganzen Oktober über, bittet um Mithilfe und ruft zu Aktionen auf

Laub sammeln stellt bisher einziges Mittel gegen Kastanienminiermotte dar.

 

PDF der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald


Informationen für die Forstpraxis


"waldwissen.net" ist eine Website von forstlichen Fachleuten für forstliche Fachleute: Wir stellen qualitätsgesicherte Fachinformationen zu Wald, Mensch und Forstwirtschaft zur Verfügung und gewährleisten deren Aktualität.

 

"waldwissen.net" vermittelt in verständlicher forstlicher Fachsprache verdichtetes und aufbereitetes forstliches Wissen zu unterschiedlichsten Fachthemen.

 


Eschentriebsterben


Chalara fraxinea in Südwestdeutschland

 

WALDSCHUTZ–INFO der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Abteilung Waldschutz

 

PDF zum Download

 



Auffällige Nadelverfärbungen und -schütte bei Fichten


WALDSCHUTZ–INFO der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Abteilung Waldschutz

 

PDF zum Download


Dolomitkalk und Holzasche hilft dem sauren Waldboden

Bodenschutzkalkungen stabilisieren das Waldökosystem

 
Auf einer Waldfläche von insgesamt rund 1300 Hektar in den Regierungsbezirken Tübingen und Stuttgart startet ab kommenden Mittwoch, 8. Oktober 2008, eine von der Forstverwaltung koordinierte Bodenschutzkalkung. Mit der Ausbringung von Dolomitkalk und teilweise Holzasche sollen die Versauerung der Waldböden abgemildert und die natürlichen Regenerationsprozesse der Böden wieder verbessert werden. Dadurch wird die Stabilität der Waldökosysteme erhöht.



Igel überwintern in der Natur besser

Nur wenige Igel brauchen Hilfe. Landratsamt Rems-Murr gibt Tipps zur Aufnahme und Pflege.

 

Igel sind Wildtiere, die grundsätzlich nicht durch Menschen aufgenommen werden dürfen. In Ausnahmefällen darf ein verletztes oder krankes Tier aufgenommen werden, zum Beispiel wenn es sehr stark von Parasiten befallen ist, Verletzungen, Abszesse sowie Lähmungserscheinungen und Stachelausfall aufweist, oder wenn es bei Einbruch der kalten Jahreszeit das „Überwinterungsgewicht“ von 400 g nicht erreicht hat.



Citrusbockkäfer - Neuer Schädling an importierten Zierpflanzen


Neuer Schädling an importierten Zierpflanzen

 

Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg bittet die
Bevölkerung um Mithilfe

In importierten Fächerahornbäumen (Acer palmatum) versteckt sich ein Schädling, der nicht nur in seiner asiatischen Heimat gefürchtet wird: der Citrusbockkäfer (Anoplophora chinensis).

 

Merkblatt der Biologischen Bundesanstalt



Erste Waldkönigin Baden-Württembergs inthronisiert


Am Tages des Baumes 2008:

 

In Königsbronn wurde Anne Reischmannn als Erste Waldkönigin für Baden-Württemberg, die „sympathische Botschafterin des Waldes“, inthronisiert und der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Am Freitag, dem 25. April, stellten die Landesvorsitzenden des Vereins Waldarbeitsmeisterschaften und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Herrmann Eberhardt und Ulrich Burr, im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung die erste baden-württembergische Waldkönigin in Königsbronn-Ochsenberg vor. Es ist Anne Reischmann, die 22 Jahre jung ist, gut mit der Motorsäge umgehen kann und Forstwirtschaft in Weihenstephan studiert. Sie ist Waldbesitzerin und Jägerin und stammt aus Achberg im Kreis Ravensburg, im südlichen Teil des Schwabenlandes gelegen.



Der Geschäftsbereich Landwirtschaft des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis informiert:

Die Kreisobstbauberatung empfiehlt: Im Hausgarten und in den Streuobstwiesen nun die Obstbäume auf den Befall von Frostspannerraupen kontrollieren.

 

Seit einigen Jahren verursacht der kleine Frostspanner  erhebliche Fraßschäden an Kern- und Steinobstbäumen. Obwohl sich der Befall verringerte, wird der Schädling auch in diesem Frühjahr - je nach Standort - wieder verstärkt auftreten und sich an den jetzt sprießenden jungen Blätter satt fressen. Besonders gefährdet sind Bäume, die im Vorjahr stark befallen waren und im Herbst keinen abwehrenden Leimgürtel erhalten haben.  Obstbäume, welche an Hecken, Wald oder ungepflegte Obstwiesen angrenzen, werden zudem durch „zugewehte“ Frostspannerräupchen geschädigt.



Zustand des Waldes im Rems-Murr-Kreis bleibt kritisch

Die 25. Terrestrische Waldschadensinventur in Baden-Württemberg erfolgte, wie in den Vorjahren, unter Leitung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt, auf dem 8x8 km Stichprobennetz. Die Aufnahmen werden seit 1983 nach dem gleichen Schema im Wald erhoben und im Waldzustandsbericht zusammengeführt. Sie erlauben statistisch abgesicherte Aussagen zu den Hauptbaumarten Fichte, Tanne, Buche, Eiche sowie den Hauptregionen Schwarzwald, Neckarland, Schwäbische Alb und Südwestdeutsches Alpenvorland. Landesweit wurde 2007 ein leichter Rückgang der Nadel- und Blattverluste auf hohem Niveau festgestellt.



Leben auf Sparflamme – Wie Tiere im Winterschlaf die kalte Jahreszeit überstehen


Einigermaßen überraschend und schnell hat der Winter bei uns Einzug gehalten.

Wie überleben eigentlich die Tiere in der freien Wildbahn diesen Winter ohne Haus, Heizung und Faserpelz?

 

Strategie für schlechte Zeiten

Winterschlaf ist eine faszinierende Strategie, um strenger Witterung und Nahrungsknappheit zu entgehen.



Europäische Antwort auf die Boa Constrictor: Die Schlingnatter


NABU Murrhardt freut sich über seltenen Fund

 

Sie ist die Würgerin unter den heimischen Schlangen. Statt Giftzähnen nutzt sie ihre Muskeln als Waffen. Hat sie eine Eidechse oder eine andere Schlange aufgespürt, erwürgt die Schlingnatter das Tier. “Sie wartet nicht bis ein Beutetier vorbei kommt, sondern ist eine sehr aktive Jägerin. Ihre Opfer verfolgt sie zuweilen über lange Strecken bis in unterirdische Höhlen hinein”, erklärt Hartmann Widmaier von der NABU-Gruppe Murrhardt.



Waldpädagogik und Umweltbildung

Waldkonvention verabschiedet

Vereinte Nationen einigen sich nach jahrelangen Verhandlungen in New York auf Übereinkommen zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung Großer Erfolg – für die Wälder der Erde und für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft: 15 Jahre nach der Umweltkonferenz von Rio 1992 gelang auf der 7. Sitzung des Waldforums (UNFF) der Vereinten Nationen in New York vom 16. bis 27.04.2007 erstmals der Durchbruch zu einem internationalen Waldübereinkommen.

 

Newsletter Waldpädagogik September 07 als Download


Fledermaustollwut im Südwesten nachgewiesen - Geringe Gefahr

Stuttgart (dpa/lsw)

 

Erstmals ist im Südwesten das Virus der europäischen Fledermaustollwut festgestellt worden. Das Friedrich-Löffler-Institut habe den seltenen Erreger bei einer im Kreis Biberach gefundenen Wasserfledermaus festgestellt, berichtete das Agrarministerium am Dienstag in Stuttgart.



Aktion Schwarzspecht - Sozialer Wohnungsbau für Höhlenbewohner


Wer ihn noch nicht gesehen hat, hat ihn vielleicht schon gehört - der Schwarzspecht - ein nicht alltäglicher Vogel, ist im Boller Wald wieder häufiger zu sichten.



Waldzustand gibt weiterhin Anlass zur Sorge

Der Wald im Rems-Murr-Kreis hat sich vom Extremsommer 2003 noch immer nicht erholt. Sichtbare Trocknisschäden an alten Buchen und der Befall von zahlreichen Fichten mit Borkenkäfern sind deutliche Folgeschäden der damals langen Trockenphase.



Landesforstpräsident Dr. Fridolin Wangler in den Ruhestand verabschiedet

Landesforstpräsident Dr. Fridolin Wangler wurde am Donnerstag (12. Juli) durch den Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, in Stuttgart in den Ruhestand verabschiedet. In seiner Ansprache lobte Minister Hauk den außerordentlichen hohen Sachverstand, die analytischen Fähigkeiten und das Verhandlungsgeschick von Landesforstpräsident Wangler. "Hinzu kommen Qualitäten wie Kooperationsbereitschaft, Vertrauen, Loyalität und Verantwortungsbewusstsein.



Hantavirus-Epidemie in Baden-Württemberg auf Rekordniveau

Der Geschäftsbereich Gesundheit empfiehlt Staubschutz bei Arbeiten - Kontakt mit Mäusekot und dessen Staub sollte vermieden werden

 

Mit landesweit 436 Fällen bis zum 8. Juni wurden für das Jahr 2007 bereits mehr Hantavirus-Fälle gemeldet als im gesamten bisherigen Spitzenjahr 2002 mit 169 Fällen.



Eichenprozessionsspinner – eine Gefahr für den Menschen?


Trat er früher eher selten in Erscheinung, so ist seit etlichen Jahren der Eichenprozessionsspinner ein fester Bestandteil mit seinen frühsommerlichen „Wald- Feld- und Garten-prozessionen geworden.

Die Klimaerwärmung scheint auch an dieser Stelle unangenehme und spürbare Veränderungen zu bringen.



Der Turmfalke - Vogel das Jahres 2007

Man muss kein Vogelkundler sein, um ihn zu erkennen: Über dem Feld oder einer Strassenböschung „rüttelt“ der Vogel am Himmel – mit raschem Flügelschlag und breit gefächertem Schwanz steht er punktgenau in der Luft, deshalb wird er auch Rüttelfalke genannt.



Erhöhte Waldbrandgefahr im Rems-Murr-Kreis

Am 16. April um die Mittagszeit brannte nordwestlich von Kaisersbach der Wald. Zwischen der L 1120 und dem Ortsteil Weidenhof war trotz der Aufsicht des Waldbesitzers ein bereits gelöschtes Reisigfeuer vom vergangenen Samstag durch den aufkommenden Ostwind wieder aufgeflammt und vernichtete 0,5 ha Wald. Nur ein schnelles Eingreifen der Welzheimer und Kaisersbacher Feuerwehren verhinderte Schlimmeres. Dieses noch einigermaßen glimpflich verlaufene Ereignis nimmt das Landratsamt zum Anlass und bittet um besondere Vorsicht im Umgang mit Feuer.



Jetzt ist Pflanzzeit im Wald


Nach vielen Monaten Holzerntearbeiten im Wald beginnen jetzt wieder die Pflanzarbeiten.

 

Momentan sind die Forstwirt-Auszubildenden damit beschäftigt in der Pflanzschule beim Forstlichen Stützpunkt Pflanzen auszuheben.

Die Buchen z.B. haben 1 Jahr als Sämling und 2 Jahre als verschulte Pflanze (mit dem größer werden braucht die einzelne Pflanze mehr Platz) im geschützten Raum der Pflanzschule zugebracht. Jetzt werden sie ausgehoben, nach Qualitäten sortiert, denn nur Pflanzen mit gut ausgeprägter Wurzel und gutem Sproß können im Freiland überleben.



Zeit zur Frostspannerbekämpfung

 

Seit einigen Jahren sorgt der kleine Frostspanner für erhebliche Schäden und Ernteausfälle an Kern- und Steinobstbäumen. Es ist davon auszugehen, dass dieser Schädling auch in diesem Frühjahr wieder sehr stark auftreten und wieder viele Obstbäume kahl fressen wird. Vor allem Bäume, die im Herbst keinen schützenden Leimgürtel erhalten haben, sind besonders gefährdet.



Erste heimische Amphibien wegen der milden Witterung bereits auf Wanderung



Wird aus dem Winterschlaf ein Winterschläfchen?

 

Der milde Vorfrühling hat auch unsere heimischen Amphibien aus ihrer Winterstarre aufgeweckt. Vorfrühling ist unabhängig vom Kalender die Jahreszeit ab der Haselblüte. Eine Auswertung der Durchschnittswerte vergangener Jahre für die Amphibienwanderung im Rems-Murr-Kreis durch den Geschäftsbereich Umweltschutz hat ergeben, dass die Hauptwanderung ganz unabhängig von den jährlich sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen in den mittleren Märzwochen war.