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Es stimmt gar nicht, dass Kühe Milch geben.
Die Bauern nehmen sie ihnen einfach weg.
- Robert Lembke (1913-1989) -
Ein großer Teil des Naturparks (53%) ist mit Wald bedeckt. Schon daran erkennt man, dass sich die meisten Böden im Gebiet nicht besonders gut für den Ackerbau eignen. Im Westen und Norden grenzt der Naturpark jedoch an fruchtbare Lehmflächen des Neckarbeckens und der Hohenloher Ebene.
An den Hanglagen werden bis heute Wein- und Obstbaumkulturen bewirtschaftet.
Von allen landwirtschaftlichen Betriebszweigen hat sich als einzige die Anbaufläche von Rebland vergrößert. Als Rebsorten werden hauptsächlich Trollinger, Riesling, Lemberger, Müller-Thurgau und Kerner angebaut. Besonders sehenswert sind in der Blütezeit die Streuobstwiesen an den steilen Keuperhängen, die auch als wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere erhaltenswert sind.
Die ertragsarmen Böden der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen erlauben meist nur Grünlandbewirtschaftung. Eine Ausnahme hinsichtlich der Ertragsfähigkeit sind die Schwarzjura-Hochflächen um Welzheim, Alfdorf und die angrenzende Frickenhofer Höhe.
Bei den meisten Höfen handelt es sich um kleinere Futterbaubetriebe mit Rinderhaltung. Durch harte Konkurrenz in der Landwirtschaft, lässt die Anzahl der Betriebe deutlich nach, in Welzheim hat diese z.B. in den letzten 25 Jahren um die Hälfte abgenommen. Dies verursacht eine Veränderung unserer Kulturlandschaft. Ehemals durch Beweidung oder Mahd offen gehaltene Flächen wieder zu wachsen und entwickeln sich langsam zu Wald.
Eine Besonderheit im Gebiet des Naturparks ist die Wiederentdeckung und Züchtung zweier alter Nutztierrassen. Das Limpurger Rind ist die älteste noch existierende Rinderrasse Württembergs. Die Verbreitungsgebiete der Limpurger Rinder sind der Welzheimer Wald sowie die Gegend zwischen Gaildorf, Schwäbisch Gmünd und Aalen. Das schwäbisch-hällische Landschwein gibt es schon seit König Wilhelm I. von Württemberg, welcher um 1820 der Landeszucht einige chinesische Maskenschweine zuführte. Haller Bauern haben sich dieser Rasse mit der gerühmten Fleischqualität wieder angenommen.
Der besondere Ausflugstipp:
Hohenloher Freilandmuseum Schwäbisch Hall-Wackershofen, Weinsberger Tal (Wein)
Der Weg zum Freilandmuseum mit WanderWalter
Der Weg zum Paradies mit WanderWalter