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Wald


Frieden findet man nur in den Wäldern“

- (Michelangelo Buonarroti Simoni 1475-1564) -

 

Vor 15 000 Jahren war der Naturpark eine eiszeitlich geprägte Landschaft mit einer waldfreien,  tundraartigen Vegetation. Funde von längst ausgestorbenen Tieren wie dem Mammut oder dem Riesenhirsch zeugen von dieser Zeit.

 

Nach der letzten Eiszeit begannen sich die Bäume die waldlosen Kältesteppen zurückzuerobern. Birken, Aspen und Kiefern waren wegen ihrer Robustheit und Anspruchslosigkeit die Pioniere des neu entstehenden Waldes. Mit zunehmender Klimaerwärmung kamen andere Laubbaumarten, vor allem die Hasel hinzu. Etwa ab 4500 v. Chr. gab es ausgedehnte Eichenwälder mit Ulme, Linde, Esche und Ahorn als ihre Begleiter.

 

Als die Temperaturen wieder zurückgingen, bildeten sich zwischen 1000 vor und 1000 nach Chr. die Naturwaldgesellschaften des mitteleuropäischen Raums. Die Buche setzte sich aufgrund ihrer Standortvorteile gegenüber anderen Baumarten durch. In den höheren Lagen ist jedoch die schatten- und feuchtigkeitsverträgliche Tanne der Buche überlegen.

 

Aber nicht nur Temperatur und Höhenlage, sondern auch Ausgangsgestein, Bodenart, Hangneigung, Niederschläge. sind für die Ausbildung bestimmter Waldgesellschaften verantwortlich. Im Naturpark kann man drei Waldregionen unterscheiden:

 

Am West- und Nordwestrand finden wir bei warmem Klima eichenreiche Laubmischwälder, welche die kolline Höhenstufe bis 300 m ü. NN bilden. Darüber stellen sich am unteren Keuperstufenrand bei etwas kühleren Temperaturen und mehr Niederschägen Laubmischwälder, in denen die Rotbuche dominiert. Der größte Teil des Naturparks, die Höhenlage des Mainhardter, Murrhardter und Welzheimer Waldes, sind noch kühlerem und feuchterem Klima ausgesetzt und bei schon fast montanen Höhen (450 – 580 m ü. NN) haben sich Tannen-Buchen-Wälder ausgebildet.

Ohne den Einfluss des Menschen wäre Mitteleuropa fast vollständig mit „Ur“- Wald bedeckt.

 

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Der besondere Ausflugstipp: 

„Fuxi“ – Naturerlebnispfad bei Mainhardt

 

externer Link folgtDer Weg zum Fuxi-Naturerlebnispfad mit WanderWalter